« Das Spiel » ist ein freiwilliges Erdrosseln alleine oder zusammen, deren Ziel ist es, durch Erfahrungen neue Sensationen erleben.

Diese harmlose Erfahrung kann aber ernsthafte Folgen haben, von unwiderruflichen Nachwirkungen bis hin zum Tod.

In der ganzen Welt ist es schwierig « das Spiel » ausfindig zu machen, denn es handelt sich nicht um gewaltätiges oder selbstmörderisches Verhalten, sondern einfach um ein gefährliches « Spiel ».

Davon betroffen sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche von 4 bis 20 Jahren.
Verantwortliche Eltern, Lehrer und Ausbilder haben nur eine wirksame Möglichkeit: « die Vorbeugung »
Wichtig ist, sich und andere zu informieren um besser zu verstehen.
Bei den Jugendlichen auf Alarmzeichen zu achten, das kann Leben retten.

Seit Oktober 2000 haben sich durch dieses tödliche "Spiel" betroffene Eltern mobilisiert und die "Vereinigung Eltern durch Strangulieren verunglückter Kinder" (APEAS) gegründet.
Ihr Ziel ist es ein Maximum an Informationen über die Gefahren dieses Spiels zu vermitteln.
Die APEAS arbeitet mit Familien, Lehrern, Jugendlichen zusammen, die mit derartigen gefährlichen Erfahrungen konfrontiert waren.

Besseres Verständnis des tödlichen Spiels

« das Spiel » unter all seinen Bezeichnungen erscheint « das Spiel » als harmlos, meist durch vorschlagen eines « Spielkameraden » oder eine Gruppe von Freunden.

Das Prinzip ist einfach, es genügen mehrere Vorgänge :

  • 1 Eine gewollte Hyperventilation, durch schnelles Beugen der Knie und langes Einatmen.
  • 2 Eine Blockade der Atmung, gleichzeitiger Druck auf « carotides », mit einem starken Druck auf das Brustbein.

Nach voran gegangenen Halluzinationen kommt es zur Ohnmacht. Eine vorläufige Form dieses « Spiels » ist « die Tomate », bei welche die Kinder versuchen den Atem solange wie möglich an zu halten, was auch eine Ohnmacht hervorrufen kann.
Manche « Praktikanten » werden süchtig. Die Gefahr ist extrem : jegliche Versuchungen alleine oder in der Gruppe kann unwiderrufliche Folgen und ein Herzstillstand hervorrufen.

"das Spiel" : bei alleiniger Durchführung
nach "dem Spiel" in der Gruppe, in den Pausen, versucht "der Spieler" seine eigenen Erfahrungen alleine zu machen. Damit erhöht sich das Risiko, da im Fall einer Bewusstlosigkeit keine Hilfe mehr erreichbar ist.

Wer ist betroffen ?

Diese Ausübung, als harmlos dargestellt, kann jedes Kind betreffen, ob unter dem Druck in der Gruppe, durch Beeinflussung von Film oder Web- Seiten durch Lesen oder durch Selbst-Entdeckung.
Betroffen sind Jungen und Mädchen zwischen 4 und 20 Jahren, aus allen sozialen Schichten.Der Anfang liegt oft schon im Kindergartenalter.

Death an After-effects
The first recor of this kind of incident is from 1950. Since 2000 about 10 deaths are registered every year in France by APEAS (who are not aware of every case). Several children will have permanent after effects (epilectic fits, paralysis, irreversible vegetative state) depending on the length of the coma.

Erfahrung, Herausforderung und Unschuld, Unwissenheite

Wie es der Name sagt ist « das Spiel » von allen Dingen ein Zeitvertreib um sich starke Sensationen zu verschaffen.

Die Kinder sehen darin die Entdeckung einer neuen Erfahrung und handeln unüberlegt.

Die Jugendlichen suchen darin eine Herausforderung, um neue und starke Sensationen zu erleben. Der Wille zur Transgression ist selten, der Ausdruck eines gewalttätigen oder selbstmörderischen Verhaltens bildet die Ausnahme.

Warum mit den Jugendlich darüber reden ?

Eine genaue Erklärung uber die Risiken und die dramatischen Folgen wirkt abschreckend. Hingegen entwickeln Schweigen oder abgeschwächte (milde) Erklärung neue Fantasien, rufen also eine mögliche neue Anziehungskraft hervor.

Wirksame Vorbeugung

Einmal über die möglichen Risiken aufmerksam gemacht, beenden die Kinder und Jugendlichen ein « Spiel » dessen Gefährlichkeit sie nicht abgeschätzt hatten.

Die Vorbeugung ist auf 2 Arten zu realisieren :

  • 1 Die Eltern können aktiv werden außerhalb des schulischen Verhaltens. Sie sind am besten geeignet ein Risikoverhalten ihrer Kinder festzustellen und ihnen die nötigen Informationen zu erteilen.
  • 2 In den Berufschulen sollten Lehrer, Aufsichtspersonen, Ausbilder Krankenschwestern die Realität dieses Verhaltens in der jeweiligen Anstalt die nötigen Informationen liefern.

 

Unauffällig aber zu bemerkende Anzeichen.

Das Ausüben « des Spiel » erscheint in keiner Weise als Selbstmordversuch. Das Verhalten des Betreffenden erweist sich selten als auffällig. Einige eventuelle Einzelheiten können die Eltern aufmerksam machens

  • Verdächtige Spuren am Hals (durch kaschieren)
  • Bänder, Seile, Gürtel die grundlos in der Umgebung des Betroffenen herumliegen
  • Oft sehr starke immer Widerauftretende Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Redness of the face
  • Dumpfe Geräusche im Zimmer oder gegen die Wand (im Falle der alleinigen Ausführung)
  • Gestellte Fragen über die Auswirkung und Gefahren einer Strangulation.

 

Testimonials

Jessica (15 Jahre) l Kamerad, Ludovic, tat es mit seinen Händen, aber er konnte gerade noch vor der Ohnmacht damit aufhören, als er die Halluzination verspürte, sich im Kopf alles drehte… Dieses « Spiel » ist tödlich, aber ich wusste es nicht.

Gaelle (15 Jahre) Seit 4 Jahren übt eine Gruppe von Kameraden « das Spiel » aus, um sich ein Gefühl des Wohlnihlens zu verschaffen, dieses Spiel heißt « indischer Traum » in meiner früheren Realschule und auf der höheren Schule. Ich wollte das ihr wisst, das dieses « Spiel » nicht unbedingt Spuren an Hals hinterlässt.

Frederic (22 Jahre) Ich erinnere mich nicht daran, dieses « Spiel » praktisiert zu haben, das sind schon 10 Jahre her. Die Methode war verschieden. Sie bestand darin, sich um die Taille zu fassen und so stark wie möglich zur Ohnmacht zu drücken. Ich bin zwei Minuten später wieder aufgewacht. Ich dachte im Moment nicht an die Gefahren dieses « Spiels ».

Medizinische Informationen

Die Auswirkung « dieser Spiele » sind ein mehr oder weniger anhaltender Zustand des Sauerstoffmangels im Gehirn.

Strangulation :

Die Strangulation (Erhängen) führt zur Unterbrechung der Sauerstoffzurühr, gefolgt von einer Ohnmacht. Dabei ist ein Herzstillstand jederzeit möglich. Vor der Bewusstlosigkeit kann der Betroffene mehrere Erlebnisse (Zustände) haben: Schwindel, Gegenstände oder Fußbodenbewegen, Lichtpunkte vor den Augen, verschwommene Sicht, Ohrensausen..

Sauerstoffmangel im Gehirn :

Die Folgen richten sich nach der Dauer und Stärke. Verlangsamung der geistigen Tätigkeit, »cephalees souvent intenses et persistantes« Schläfrigkeit, Muskelkrämpfe, epileptische Anfälle, Gedächtnisschwund, mehr oder weniger tiefes Koma, Tod. Ein länger als 3-4 Minuten anhaltender Sauerstoffmangel, verursacht dauerhafte Schäden.

"Spiel" = verschiedene Namen = gleiche Gefahren
"das Spiel" der Strangulation hat verschiedene Namen, je nach Örtlichkeit oder Region.
Die meist verbreiteten "Spielvarianten" sind : indischer Traum, blauer Traum, der Frosch, Lungenspiel, das Koma, der Kosmos, das Spiel der Tomate, le jeu de la serviette, die Ohnmacht.

 

 

Danke Fabienne, für die Übersetzung aus der französischen Broschüre von APEAS.


Wir danken vor allem die Organisationen, Verbände und Stiftungen, die unsere Aktionen … einschließlich der Gesellschaft AIR FRANCE-Stiftung unterstützen, die uns unsere neue Website zu realisieren erlaubt.